Bei herrlichem Sonnenschein sind wir zum Pfingstgottesdienst in die St. Nikolaus- Kirche nach Egenstedt gefahren.
Natürlich haben wir vorher einen Besuch an Hannes Grab gemacht und ihr Blumen mitgebracht.
Hannes Grab ist ein wahres Blumenmeer, alles grünt und blüht um die Wette.
Wir sind jedes Mal hoch erfreut, wie gut sich die Pflanzen entwickeln. Jede Pflanze für sich ist eine Augenweide und in der Komposition sind alle zusammen ein „himmlisches Vergnügen“
.
Heute, am Ostersonntag, haben wir den Gottesdienst in der Nikolaus- Kirche zu Egenstedt besucht.
Pfarrer Holst, den wir schon von unseren Gedenkfeiern her kennen, begrüßte uns in der Kirche.
Er hielt auch dieses Mal eine sehr schöne Predigt und bezog die Gottesdienstbesucher auf seine ganz besondere Art und Weise mit ein.
In Berg und Tal, in Wald und Flur
grünt und blüht nun Gottes Natur.
Der Frühling regiert mit milder Hand,
bunt und farbenfroh zieht er durch’s Land.
Blumen grüßen freundlich am Wiesenhang,
die Luft ist erfüllt von herrlichem Vogelgesang.
Veilchen und Maßliebchen möchten Osterboten sein,
voller Freude stimmen wir auf dieses Fest uns ein.
50 Tage nach Ostern feiern wir ein Fest,
es gibt weder Hasen, noch Eier, noch Nest.
Pfingsten fällt ins Jahr hinein -
ein heilender Geist soll nun unter uns sein.
Er möge in uns die Liebe entzünden
und uns mit unseren Mitmenschen verbünden.
In der hl. Schrift wird vom Pfingstwunder berichtet,
welches wahr ist und nicht erdichtet.
Die Menschen konnten am Himmel loderndes Feuer sehen
und auch fremde Mitmenschen ohne weiteres verstehen.
Sie wurden von heiligem Geist innerlich berührt
und haben die Macht eines Höheren verspürt.
Bei wunderbarem Osterwetter sind wir am Sonntag zum Ostergottesdienst in die Nikolaus-Kirche gefahren.
Pfarrer Holst, der auch schon die Gedenkfeier zu Hannes 60. Geburtstag mit uns gestaltet hatte, predigte auf seine ganz besondere Weise und fand sehr schöne Worte.
Es gelang ihm auch diesmal mühelos, eine Brücke aus dem Jetzt und Hier bis hin zur biblischen Ostergeschichte zu schlagen. Er begann mit dem Vogel, der ihm am Morgen begegnet war, sprach über eine alte Tradition aus Frankreich, wo man sich am Ostermorgen an einem Brunnen versammelte, um die Augen für eine klarere Sicht zu reinigen und endete dann wieder mit dem „frühen Vogel“ vom Morgen.